Digitales Röntgen

Was ist das?

Eine elektromagnetische Welle durchdringt fächerförmig den Körper und erzeugt ein zweidimensionales Bild. Diese Technik ist das Standardverfahren in der Radiologie. Gegenüber den früher üblichen Film-Folien-Systemen reduziert sie die Strahlenbelastung, verringert Fehlbelichtungen, ermöglicht die Nachbearbeitung am PC und den elektronischen Versand an Kliniken und Kollegen.

Was wird gemacht?

Die Untersuchungen werden teilweise im Stehen, im Sitzen oder auch im Liegen durchgeführt. An der zu röntgenden Stelle wird die Kleidung abgelegt. Es werden üblicherweise mindestens zwei Aufnahmen angefertigt. Dies benötigt nur wenige Sekunden.

Was ist zu beachten?

Eine spezielle Vorbereitung ist üblicherweise nicht erforderlich. Die Darstellung der Lunge und einige wenige andere Untersuchungen erfordern es, kurz die Luft anzuhalten. Die Strahlendosis ist sehr gering; bei einer Lungenaufnahme (in 2 Ebenen) z.B. entspricht sie in etwa der eines Transatlantikfluges. Je nach Untersuchung kann die Anwendung eines Kontrastmittels erforderlich sein.

Anwendungsbeispiele:

Verdacht auf und Verlaufskontrolle bei Frakturen, Abklärung bei Gelenk- und Rückenschmerzen, Arthrose – und Osteoporosediagnostik, Lungenerkrankungen. Kontrollen nach Gelenkersatz. Magen- und Darmdiagnostik sowie urologische Fragestellungen (Nieren- und Harnleitersteine).