Kernspin- bzw. Magnetresonanztomografie

Was ist das?

Mittels eines starken Magnetfeldes und Radiowellen werden Querschnittsbilder erzeugt. Dabei bestimmt der unterschiedliche Wassergehalt der Organe den Gewebekontrast, der durch eine ggf. zusätzliche Kontrastmittelgabe nochmals verbessert werden kann. Keine Belastung durch Röntgenstrahlung!

Was wird gemacht?

Die Untersuchung erfolgt üblicherweise in Rückenlage und dauert zwischen 15 und 25 Minuten. Dabei liegt der Patient in einer offenen Röhre. Eine bequeme Lagerung dient zugleich der Entspannung und Vermeidung von Bewegungsunschärfen. Die Technik bedingt z.T. recht laute Untersuchungsgeräusche!

Was ist zu beachten?

Elektromagnetische Gegenstände müssen abgelegt werden. Eine ggf. notwendige Kontrastmittelgabe birgt keine wesentlichen Risiken. Ohrstöpsel oder Kopfhörer mit Musikeinspielung reduzieren die Geräuschkulisse. Lichtpanele vermitteln eine Wohlfühlatmosphäre im Raum. Bei Platzangst kann ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht werden; die dadurch eingeschränkte Fahrtüchtigkeit ist zu beachten!

Anwendungsbeispiele:

Abklärung aller zentralnervösen Fragestellungen, wie z.B. Kopfschmerzen und Schwindel, Rückenschmerzen. Tumorsuche und –nachsorge. Gelenkerkrankungen und Sportverletzungen. Da keine ionisierende Strahlung verwendet wird, ist die Anwendung auch bei Kindern sowie in der Schwangerschaft (ab 4. Monat ) grundsätzlich und bedenkenlos möglich!